
Ein Dachfenster am Auto nachrüsten ist grundsätzlich machbar. Allerdings ist dies kein kleines Unterfangen, da es unter Umständen mit Kosten im dreistelligen Bereich zu Buche schlägt. Es ist demnach sinnvoll, sich schon weit im Vorfeld mit dem Thema „Sonnendach im Auto nachrüsten“ auseinanderzusetzen. So stellt sich zum Beispiel die Frage, welches Schiebedach für Ihr Auto geeignet ist: Panoramadach, Glasdach, Faltdach oder Spoiler-Schiebedach? Und dann gilt es zu klären, ob man ein Panoramadach selbst nachrüsten kann oder doch lieber eine Kfz-Fachwerkstatt mit der Aufgabe betreut.
In diesem Blogbeitrag nehmen sich die Ersatzteilprofis von Motointegrator dem Thema „Schiebedach nachrüsten“ an und geben viele nützlich Tipps und Einblicke.
Sonnendach im Auto nachrüsten: die Möglichkeiten
Der erste Schritt beim Schiebedach nachrüsten ist es herauszufinden, welche Möglichkeiten bestehen. Beziehungsweise, welche Art von Dachsystem für Ihr Auto geeignet und/oder zugelassen ist. Tipp: Bevor Sie Ihr Auto mit einem Panoramadach nachrüsten, konsultieren Sie die Betriebserlaubnis Ihres Pkws. Hier steht geschrieben, welche Art von Schiebedach für Ihr Auto zugelassen ist.
Es gibt drei Arten von Dachsystemen für Ihr Auto, die dann in verschiedenen Variationen angeboten werden. Diese sind das Hebedach, das Spoilerdach und das Faltdach. Weitere Unterteilungen, die Sie kennen sollten, wenn Sie ein Schiebedach nachrüsten möchten, sind:
- Das Panoramadach: Die größte Variante des Schiebedachs kann je nach Fahrzeugmodell fast den kompletten Dachbereich einnehmen.
- Ein Schiebedach lässt sich elektrisch oder manuell einfahren und erschafft somit eine Öffnung im Dach.
- Das Spoiler-Schiebdach kann man hochklappen und nach hinten schieben.
- Ein aufklappbares Schiebedach ist die günstigste Variante, lässt sich aber nur aufklappen.
Weiterhin haben Sie die Wahl, ob Sie Ihren Pkw mit einem Schiebedach aus Glas oder in geschlossener Form (Metall) nachrüsten möchten.
Schiebedach nachrüsten: Was passt zu meinem Auto?
Ein einfaches Hebedach lässt sich in den meisten Autos nachrüsten. Ein Spoilerdach ist besonders für Autos geeignet, die ein stark gewölbtes Dach haben, da Sie das Sonnendach bei Öffnen über das Autodach schieben. Wenn Sie Lust auf echtes Cabrio-Feeling haben, dann sollten Sie ein Faltdach in Betracht ziehen. Dieses lässt sich je nach Bauart komplett öffnen. Ein weiterer Vorteil der Faltdächer ist deren einfache Bau- und Funktionsweise.
Wenn Sie Ihr Auto mit einem Panoramadach nachrüsten, dann lassen Sie buchstäblich die Sonne rein. Allerdings sind diese Schiebedächer aus Glas neben dem Faltdach auch die teuerste Variante. Apropos Kosten …
Auto-Glasdach nachrüsten: die Kosten
Ein Auto mit einem Schiebedach nachzurüsten, ist sehr arbeits- und zeitaufwendig. Schließlich müssen Teile des Dachs, beziehungsweise der Karosserie entfernt werden und das, ohne die Stabilität des Fahrzeugs zu beeinträchtigen. Dann hängt der Preis für das Nachrüsten mit einem Schiebedach von der Art und der Funktionsweise des Sonnendachs ab. Als grobe Richtlinie kosten Falt- und Schiebedächer für Autos zwischen 250 Euro (Hubschiebedach) und über 1.000 Euro (Faltdach und Panoramadach).
Dazu kommen die Werkstattkosten, die je nach Umfang des Projekts zwischen 300 und 2.000 Euro liegen. Das sind allerdings nur Schätzwerte, für die wir keine Gewähr geben. Wichtig: Davon, das Schiebedach in Eigenregie nachzurüsten, raten wir dringend ab.
FAQs zum Thema Schiebedach nachrüsten
Wie viel kostet es, ein Schiebedach einzubauen?
Das hängt vom Auto, dem Sonnendach und den Werkstattpreisen ab. Als grober Durchschnittswert können Sie mit 300 bis 1.000 Euro rechnen.
Ist es möglich, ein Schiebedach nachzurüsten?
Grundsätzlich ja. Konsultieren Sie aber zuvor unbedingt die Betriebserlaubnis des Autos oder fragen Sie beim TÜV nach.
Wer rüstet Schiebedächer nach?
Hier gibt es spezielle Betriebe, die sich auf das Schiebedach nachrüsten spezialisieren. Es gibt auch Kfz-Werkstätten, die diese Aufgabe übernehmen.






















































