Radnaben (292 Suchergebnisse)

Neue Radnaben für Ihr Auto online kaufen

Ob Radnaben, Radlagersätze, Hinterachszapfen oder sonstige Lagerkomponenten für das Radlager Ihres Kfz - im umfangreichen Sortiment von Motointegrator finden Sie das passende Ersatzteil für Ihren Wagen. Überzeugen Sie sich von unseren schnellen Lieferzeiten und der einfachen Online-Bestellung. Jetzt Radnaben online kaufen!

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Funktion von Radnaben

Radnaben stellen das Verbindungsstück zwischen Radlager und den Bremsscheiben am Rad dar. Die aus Stahl oder Stahlguss gefertigten Radnaben sind zwar sehr robust, aber wie das gesamte Radlager enormen Kräften ausgesetzt und daher anfällig für Verschleiß. Auch bei Unfällen werden die Radnaben eines Kfz oft in Mitleidenschaft gezogen.

Radnabe wechseln

Die Radnabe Ihres Pkw oder Lkw ist in Folge eines Unfalls beschädigt worden? Dann sollten Sie sie umgehend wechseln bzw. wechseln lassen. Beim Kauf einer neuen Radnabe ist die Passgenauigkeit sehr wichtig, da nur auf Ihr Radlager abgestimmte Naben einen reibungslosen Lauf des Rades gewährleisten. Die praktische Filterfunktion im Online-Shop von Motointegrator zeigt Ihnen immer nur jene Ersatzteile an, die garantiert mit Ihrem Wagen kompatibel sind. So bringen Sie Ihr Auto schnellstmöglich wieder auf Vordermann und können viele Jahre ungetrübten Fahrvergnügens genießen. Wir bieten Ihnen Autoteile und -zubehör für alle gängigen Fahrzeugtypen und Automodelle an - und das zu günstigen Top-Preisen.

Namhafte Hersteller zu günstigen Preisen

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Top Radnaben

Wie funktionieren Radnaben?

Ein wichtiges Bauteil, welches die Verbindung zwischen Antrieb und Fahrwerk darstellt, ist die Radnabe. Herkömmlich halten Radnaben zumeist ein Autoleben lang. Dennoch kann auch die Radnabe in den Fokus des Autobesitzers gelangen, wenn sich unterschiedliche Schadensbilder zeigen. Nachfolgend beantworten wir die wichtigsten Fragen zu Radnaben.

Die Radnabe wird am Federbein fixiert. Gleichzeitig wird eine Verbindung mit dem Antrieb hergestellt. Das ist eine Antriebswelle oder eine Steckachse bei Starrachsen. Entweder wird die Steckachse oder die Radnabe selbst von einem Radlager aufgenommen. So kann sie befestigt werden, aber das Rad kann sich dennoch drehen.

Welche Bauformen von Radnaben gibt es?

Wie bereits erwähnt, gibt es Radnaben, die am Federbein oder an der Steckachse befestigt werden. Aufgrund der Einzelradaufhängung ist bei Pkws heute die erste Variante verbreitet. Die Steckachse, die auf der gegenüberliegenden Seite mit dem Achsdifferenzial verbunden ist, wird entweder eigenständig oder ebenfalls über eine Radnabe gelagert. Bei der Steckachse ist der vordere Teil wie ein langes Zahnrad gearbeitet. Die Radnabe besitzt diese Verzahnung ebenfalls und wird einfach aufgeschoben. Für die Einzelradaufhängung wird noch ein Achsstummel oder Achszapfen benötigt.

Auf diesen Achsstummel wird die Radnabe aufgeschoben. Die Lagerung dabei wird von Radlagern übernommen. Die Radnabe kann unterschiedlich aussehen. Es kann eine tatsächliche Radnabe sein mit einer Aufnahme mit Radbolzen oder Gewindebohrungen für Radschrauben. Ebenso kann die Radnabe in eine Bremstrommel oder Bremsscheibe integriert sein. Entweder werden Radlager (Kugellager), die wartungsfrei sind, eingepresst oder das Radlager (Wälzlager) wird eingeschoben, nachdem der Auflagering für das Lager in die Nabe eingepresst wurde. Der Trend geht jedoch eindeutig zu den wartungsfreien Radlagern, die eine lebenslange Fettfüllung besitzen und nicht geöffnet werden können.

Wie zieht man eine Radnabe ab?

Die Radnabe selbst weist nur sehr selten Beschädigungen auf, die dazu führen, dass eine neue Radnabe benötigt wird. Aber die eingepressten Radbolzen oder die Gewinde für die Radschrauben können kaputtgehen. Zum Bearbeiten muss die Radnabe dann vom Achsstummel abgezogen werden. Auf eine Verzahnung gesteckte Radnaben werden mit einem Abzieher abgezogen. Ebenso Radnaben mit gepressten Radlagern.

Viele Hersteller von Kraftfahrzeugen bieten für ihre Modelle spezielle Abzieher, die auch teilweise modellübergreifend eingesetzt werden können. Dazu wird zunächst die Sicherung und dann die sichernde Mutter entfernt. Denn ganz außen auf dem Zapfen ist noch ein Gewinde für diese Sicherung. Das kann eine Einschlag- oder Kronenmutter sein.

Wird die Radnabe dagegen von Wälzlagern auf dem Achsstummel fixiert, müssen die Radlager ebenfalls ausgebaut werden. Dann lässt sich die Radnabe einfach abziehen.

Wie reinigt man die Radnabe?

Die ausgebauten Radnaben können in Waschbenzin eingelegt und dann ausgewaschen werden. Anschließend werden sie mit Druckluft ausgeblasen. Vor dem Wiedereinbau müssen die Radlager gegebenenfalls noch gefettet werden. Bei Radnaben für einstellbare Wälzradlager befinden sich noch die eingepressten Laufringe für Radlager in der Nabe. Nur, wenn auch die Radlager erneuert werden sollen, müssen diese Ablaufringe ausgepresst und durch die des neuen Radlagersatzes ersetzt werden.

Wie wird eine Radnabe eingefettet? Welches Fett wird für die Radnaben verwendet?

Da die Radlager aufgenommen werden, sind die Radnaben einschließlich der Achsstummel zu fetten. Durch die Reibung entstehen relativ hohe Temperaturen. Gleichzeitig darf das verwendete Fett aber seine Schmierfähigkeit unabhängig von der Temperatur und auch bei hohen Temperaturen nicht einbüßen. Das dafür geeignete Fett ist Wälzlagerfett. Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Wälzlagerfett von etablierten und namhaften Herstellern beziehen. Nur diese Fette gewährleisten eine hohe Beanspruchung ohne Leistungseinbußen. Teilweise wird graphithaltiges Fett verwendet. Auch der Fahrzeughersteller erteilt Freigaben für verschiedene Wälzlagerfette.

Der Achsstummel wird gut mit dem Fett eingefettet, sodass eine großzügige Fettschicht zu sehen ist. Radnaben sollten nach Vorgaben des Herstellers gefettet werden. Teilweise ist ein zusätzlicher Hohlraum für die Fettaufnahme vorgesehen. Bei einstellbaren Radlagern wird die Radnabe dann von der Fettkappe (aus Metall) verschlossen. In dieser "Fettkappe" befindet sich ebenfalls Wälzlagerfett. Das alte Fett wird sachgemäß entsorgt, die Fettkappe in Waschbenzin gereinigt, mit Druckluft getrocknet. Dann wird sie gestrichen mit Wälzlagerfett befüllt und vorsichtig mit geeignetem Werkzeug auf die Radnabe geklopft. Vorsicht! Wird direkt und zu stark mit dem Hammer auf die Fettkappe geklopft, kann diese stark verbeulen.

Wie werden Radbolzen an der Radnabe erneuert?

Sind nur die Radbolzen beschädigt (deren Gewinde), wird die Radnabe eingespannt und an den Bolzen vorsichtig mit einem Autogenschweißgerät oder einem Bunsenbrenner erhitzt. Zuvor wird eine alte Schraubenmutter (auf das passende Gewinde achten) eventuell mit einer Kontermutter aufgeschraubt. Ist der eingepresste Bolzen erhitzt, kann dieser ausgeschlagen werden.

Damit die Radbolzen nicht drehen können und wirklich fest sitzen, besitzt die Radnabe an dieser Seite einen leichten Überstand an der Innenseite. Der runde Kopf der Radbolzen ist hier quasi passgenau abgeschnitten. Die neuen Radbolzen werden in Position gebracht und ohne ein Erhitzen eingeschlagen. Der feste Sitz wird später zusätzlich durch das Anziehen der Radmuttern mit dem vorgesehenen Drehmoment gewährleistet.

Worauf ist beim Kauf von Radnaben zu achten

Radnaben sollten Sie ausschließlich von etablierten oder namhaften Herstellern beziehen. Die verwendete Metalllegierung ist auf die sehr hohe Beanspruchung ausgelegt. Billigprodukte, deren Ursprung nicht verifizierbar ist, können aus einer minderwertigen Metalllegierung bestehen und gegebenenfalls bei Druck oder Wärme schnell Schäden aufweisen, die das Unfallrisiko erhöhen.

Radnaben immer beidseitig oder auch einzeln erneuern?

Gewöhnlich halten Radnaben ein Autoleben lang. Sollte dennoch ein Schaden vorhanden sein, kann das auf Wartungsstau deuten. Beispielsweise wurde das Fett der Radlager nicht regelmäßig erneuert oder die Radlager wurden nicht gefettet. In diesem Fall sind beide Seiten betroffen und es liegt nahe, beide Radnaben zu tauschen. Liegt der Verdacht nahe, dass es sich um Materialermüdung einer Radnabe handelt, ist auch das Ersetzen der Radnabe auf einer Seite ausreichend.