Eine Autopflege für den Werterhalt Ihres Fahrzeuges

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Autopflege: wie sollte man es tun?

Besonders im Winter sind Autos ständig äußeren Einflüssen ausgesetzt. Streusalz, Matsch und Insekten auf der Windschutzscheibe lassen das Fahrzeug nicht nur unschön aussehen. Manche Substanzen fördern die Bildung von Rost und schädigen die Materialien auf lange Sicht. Vor allem können nicht entfernte Schmutzrückstände Kratzer an der Fahrzeugoberfläche verursachen. Wenn Sie den Wert Ihres Autos langfristig stabil halten möchten, ist eine regelmäßige Autopflege unumgänglich. Um das Fahrzeug gründlich zu reinigen, ist es mit einer Fahrt durch die Waschstraße  nicht getan. Denn gerade im Bereich der Felgen und der Windschutzscheibe erfasst diese Reinigungsmethode hartnäckige Verschmutzungen nicht vollkommen. Als erste Vorreinigung kann die Waschstraße jedoch gute Dienste leisten.

Bei stark verschmutzten Fahrzeugen lohnt sich eine Vorreinigung mit einem Hochdruckreiniger, um Salzrückstände und Schmutzreste gründlich zu entfernen. Der Vorteil am Hochdruckreiniger ist, dass Sie damit an schwer zugänglichen Stellen, wie dem Unterboden oder dem Radkasten, gelangen. Halten Sie einen Mindestabstand von 50 Zentimeter ein, um die Oberfläche des Autos nicht zu beschädigen. Reinigen Sie keinesfalls den Motorraum mit dem Hochdruckreiniger, um eine Beschädigung der Elektronik zu vermeiden. Den Hochdruckreiniger sollten Sie niemals direkt auf die Reifen Ihres KFZs richten, da der hohe Wasserdruck die Reifenoberfläche beschädigen kann. Nach der Entfernung der gröbsten Verschmutzungen können Sie eine Fahrt durch die Waschanlage unternehmen. Wählen Sie nach dem Winter ein umfangreiches Vollwaschprogramm mit Aktivschaum, das eine Felgen- und Unterbodenwäsche inkludiert.

© Shutterstock / Krasula

Starten Sie nach der gründlichen Vorreinigung eine genaue Säuberung der Scheiben, der Spiegel und der Scheinwerfer. Besorgen Sie sich dafür einen leistungsstarken Glasreiniger. In den meisten Fällen ist es mit einmal Aufsprühen und dem Nachwischen mit einem weichen Baumwolltuch oder einer Küchenrolle schon getan. Achten Sie beim Reinigen der Scheiben besonders auf Reste von Insekten und Vogelkot an den Scheiben, die Sie rückstandslos beseitigen sollten. Ein Tipp für hartnäckige Flecken an den Fensterscheiben: reiben Sie diese mit einer aufgeschnittenen Zwiebel ein, um sie vollkommen zu beseitigen. Kontrollieren Sie im Zuge der Scheibenreinigung gleich die Wischblätter der Scheibenwischer. Aufgrund der Kälte und Feuchtigkeit im Winter reißen diese oft ein und verhindern ein effektives Beseitigen der Regentropfen während der Fahrt, weshalb Sie diese gegebenenfalls austauschen sollten. Füllen Sie das Reinigungsmittel für die Scheibenwaschanlage nach und kontrollieren Sie die Scheiben auf Kratzer und Steinschläge.

Autopflege: Innenreinigung nicht vergessen

Schenken Sie aber nicht nur dem Äußeren Aufmerksamkeit, sondern befreien Sie auch den Innenraum von etwaigen Winterspuren. Vor allem Feuchtigkeit im Inneren des Autos, etwa in den Fußmatten oder im Teppich, sollte entfernt und gut getrocknet werden. Zeitungspapier ist eine gute Lösung um Feuchtigkeit aufzusaugen. Tipp: Reiniger für den Außenbereich eignen sich nicht automatisch für die Oberflächen im Innenraum! Putzen ist nicht jedermanns Sache, aber was sein muss, muss sein. Im Online-Shop von Motointegrator finden Sie ein großes Sortiment an Zubehör für eine perfekte Autopflege. Ihr Auto wird es Ihnen danken!

Wie entfernt man den Rost am Fahrzeug?

Unabhängig von der Jahreszeit sollte Fahrzeugrost so schnell als möglich beseitigt werden. Nehmen Sie Ihr Fahrzeug nach dem Winter ausführlich unter die Lupe. Handelt es sich um oberflächlich auftretenden Flugrost, können Sie diesen in der Regel mit einer herkömmlichen Autopolitur und einem Lappen abwischen. Hat der Rost bereits das Autometall angegriffen, können Sie ihn mit Säure bekämpfen. Verwenden Sie dazu entweder verdünnte Phosphorsäure oder alternativ ein Rostumwandler-Mittel aus Ihrem Baumarkt. Letzterer verwandelt den Rost an Ihrem Fahrzeug in eine Eisenverbindung. Dadurch verschwindet die porösen Struktur und eine Korrosion wird verhindert.

Wann sind Reifen auszuwechseln?

Autopflege
© Shutterstock / Sergey Vasilev 2701

Ist das Wetter wieder dauerhaft schön und die Temperatur beständig über sieben Grad? Dann ist es an der Zeit die Winterreifen gegen die Sommerreifen auszuwechseln. Meistens ist um Ostern herum ein perfekter Zeitpunkt, denn nun ist kaum noch Schnee und Eis zu erwarten. Beim Reifenwechsel sollten Sie auf jeden Fall auf die Profiltiefe achten, vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt allerdings spätestens bei einer Profiltiefe von 3 Millimetern neue Reifen zu kaufen. Die Winterreifen sollten während der Sommermonate an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort gelagert werden. Bei Motointegrator finden Sie ein umfangreiches Sortiment an Sommer und Winterreifen von namenhaften Herstellern.

Autopflege: Eine ausführliche Wäsche

Eine ausführliche Wäsche sollte jeder Frühjahrsputz beinhalten, denn der Schmutz der Wintermonate trübt nicht nur die Optik, sondern greift wie im Beispiel des Streusalzes auch die Substanz des Wagens an. Daher sollte dieses Mal auch nicht auf die Unterbodenwäsche und das Wachs verzichtet werden. Aber nicht vergessen: Am Straßenrand oder in der Garageneinfahrt ist das Autowaschen wegen des Grundwasserschutzes häufig verboten, also zur Sicherheit ab in die Waschanlage!

Auch die hintersten Ecken nicht vergessen

Um Ihr Auto wirklich von allen Schmutzrückständen zu befreien, sollten Sie nach dem Waschgang in der Waschstraße alle schwer erreichbaren Stellen wie Spiegel, Türrahmen und Innenflanken mit einem Schwamm und einer milden Seifenlauge abwischen. Um auch von innen eine klare Sicht zu haben, sollten die Scheiben am besten mit Glasreiniger und einem weichen Baumwolltuch gereinigt werden. Für eine gute Sicht sind natürlich auch die Scheibenwischer äußerst wichtig.

 

Quellen:

http://www.autobild.de/

http://www.spiegel.de/auto/

http://www.sueddeutsche.de/