Bei guter „Führung“ benötigt die Kupplung wenig Pflege

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© Nejron Photo / Shutterstock

So hält die Kupplung länger

Hohe Anforderungen und die falsche Behandlung führen dazu, dass die Kupplung frühzeitig gewechselt werden muss. Sie haben jedoch einen großen Einfluss auf die Lebensdauer der Kupplung und können mit ein paar Verhaltensregeln für weniger Beanspruchung sorgen. Teilweise können moderne Kupplungsscheiben über 200.000 Kilometer überstehen, bevor ein Wechsel ansteht. Bei einer starken Belastung, die oft dem Fahrer zuzuschreiben ist, hält die Kupplung oft nur wenigen 10.000 Kilometer. Der Wechsel gehört zu den kostenintensiveren Reparaturen, weshalb es sich lohnt, die folgenden Tipps zu befolgen.

© motointegrator.de / Kupplungssatz LuK RepSet 620 0624 00
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Kurz statt lang

Es gibt Fahrer, die haben einen regelrechten Bleifuß, wenn es um die Kupplung geht. Nicht nur Fahranfänger machen diesen Fehler. Wer lange das Kupplungspedal tritt, damit auch ja der richtige Gang gewählt wird oder einfach zu den Dauertretern zählt, sollte damit aufhören. Nur dann, wenn es tatsächlich erforderlich ist, das Kupplungspedal zu betätigen, sollte es erfolgen. Beim Kuppeln wird eine starke Reibung erzeugt, die für einen hohen Verschleiß und eine kurze Lebensdauer verantwortlich ist.

Leerlauf einlegen und Handbremse ziehen

Die Ampel ist auf Rot geschaltet, der erste Gang eingelegt und der Fuß befindet sich auf der Kupplung? Falls Ihnen das bekannt vorkommt: Stopp! Es ist besser, den Leerlauf einzulegen und den Fuß vom Kupplungspedal zu nehmen. Trauen Sie Ihren eigenen Fahrkünsten und seien Sie sicher, dass Sie bei Grün schnell genug wegkommen. Die Gelbphase bietet Ihnen ausreichend Zeit, um den Gang einzulegen. Um sicher zu gehen, dass das Fahrzeug nicht rollt, können Sie die Handbremse ziehen. Die Kupplung wird auch belastet, wenn der Motor nicht läuft. Beim Parken legen zahlreiche Autofahrer den ersten Gang ein, was die Kupplung unnötig belastet. Es ist besser und kupplungsschonender, wieder die Handbremse zu benutzen. Zudem entlastet das Ihren Fuß, denn der kann tatsächlich Schaden nehmen, wenn er zu oft und lange auf dem Kupplungspedal steht.

Vorausschauend schalten

Unnötige Gangwechsel sind zu vermeiden, auch wenn der Sound dagegen spricht. Es lohnt sich

© motointegrator.de / Kupplungssatz SACHS 3000 181 001
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nicht immer, einen höheren Gang einzulegen. Sie sind gut beraten, wenn Sie beim Fahren neben dem Spaß auch an die Bauteile Ihres Autos denken. Natürlich ist es unsinnig, ständig ans Kuppeln zu denken und dafür die Bremsen stärker zu beanspruchen. Wenn Sie bergab fahren, schalten Sie idealerweise in einen kleineren Gang, wodurch Sie die Bremskraft des Motors ausnutzen. Wichtig ist es, dass Sie eine gute Balance finden und vorausschauend fahren.

Bitte mit Gefühl

Wenn Sie beim Gangwechsel die Kupplung nicht zu lange schleifen lassen und möglichst gefühlvoll kuppeln, schonen Sie Ihren Geldbeutel. Ihr Fuß sollte vom Kupplungspedal genommen werden, damit das Ausrücklager geschont wird. Beim Schalten lohnt es sich auch, den Fuß vom Gas zu nehmen und beim Herunterschalten sollten Sie nach Möglichkeit keine Gänge überspringen. Für Zwischengasfahrer ist das ein harter, aber effizienter Schritt, um einen unnötigen sowie frühzeitigen Kupplungswechsel zu vermeiden. Mit Gefühl hinauf- und hinunterschalten ist möglich und schont auch andere Bauteile Ihrer Fahrzeuges. Weich sowie gefühlvoll kuppeln, langsam kommen lassen  und den Fuß vom Pedal nehmen, sobald sich das Fahrzeug in Bewegung setzt. Diese Fahrweise ist eine perfekte Möglichkeit, den Verschleiß des Ausrücklagers zu minimieren sowie unnötige Kosten und Ärger zu vermeiden. Neben dem eigenen Fahrverhalten, spielt auch die Belastung der Fahrzeuges eine Rolle. Überladen Sie Ihr Auto nicht, denn das führt zu einer Mehrbelastung der Kupplung.